JAMESTOWN Land Investors 3
(aufgelöst)
Stand gemäß Leistungsbilanz zum 01.01.2010
North Point Mall, Atlanta,
JAMESTOWN Land Investors 1
Im Frühjahr 1995 legte JAMESTOWN JLI 3 mit einem Eigenkapital von zunächst $ 12.950.000 auf. Erworben wurden ein 38.400 qm großes innerstädtisches Grundstück in Atlanta-Buckhead und später ein 550.000 qm großes Grundstück in der Umgebung der North Point Mall im Norden von Atlanta. Vom Eigenkapital waren $ 7.511.000 für Buckhead und $ 5.439.000 für North Point vorgesehen. Zur Gesamtfinanzierung wurden zusätzlich rd. $ 9,05 Mio. Fremdmittel aufgenommen.
Die Bebaubarkeit des aus einer Konkursmasse erworbenen Grundstücks in Buckhead war optimal, da der Flächennutzungsplan keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Nutzungsart, Höhe und Intensität der Bebauung vorsah. Nach Abschluss umfangreicher Vorstudien entschied sich JAMESTOWN für eine Einzelhandelsnutzung. Zusammen mit einem renommierten Projektentwickler wurde von 1997 bis 1999 ein anspruchsvolles und vom Konzept her im Südosten der USA bis dahin einmaliges Innenstadt-Shopping-Center über vier Ebenen mit 40.000 qm Mietfläche und einem Parkhaus mit 1.200 Stellplätzen gebaut, vollständig vermietet und anschließend verkauft. Die Entwicklungskosten trug JAMESTOWN durch zusätzlich eingelegtes Eigenkapital. Den deutschen Eigenkapitalinvestoren wurde statt der anfänglich reinen Gewinnbeteiligung an einer Grundstücksspekulation eine Verzinsung von 16% p.a. garantiert. ...
Im Gegenzug für diese Garantie erhielt JAMESTOWN das Recht, zu einem festgelegten Preis das Objekt in einen JAMESTOWN US-Immobilienfonds einzubringen. Im September 1998 wurde das Buckhead-Grundstück aus dem Grundstücksfonds herausgelöst und als Investitionsobjekt in den Fonds JAMESTOWN 19 eingebracht. Diese spezielle Situation erlaubte es JAMESTOWN einerseits, den JLI 3-Investoren nach einer Haltedauer von nur rd. dreieinhalb Jahren 58% Gewinn auszuzahlen und andererseits einen JAMESTOWN 19-Einstandspreis zu erzielen, der deutlich unter dem Marktwert gemäß Gutachten unabhängiger Sachverständiger lag.
Auch der Erwerb des 555.000 qm großen Grundstücks in der Nachbarschaft des verkaufsstarken Einkaufszentrums „North Point Mall“ stellte sich sehr erfolgreich dar. Nach der Entwicklung eines Bebauungsplanes, dem Erreichen der notwendigen behördlichen Genehmigungen und umfangreichen Erschließungsarbeiten wurde das Grundstück in 20 Parzellen aufgeteilt, die zwischen dem dritten Quartal 1997 und dem zweiten Quartal 1999 gewinnbringend zur weiteren Bebauung an Einzelhandelsketten, Hotels und Restaurants verkauft wurden. Eine besondere Herausforderung bestand darin, ein Sumpfgelände, das ebenfalls zum Grundstück gehörte und besondere Naturschutzerfordernisse aufwies, ebenfalls nutzbar zu machen. ...
Durch Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und Naturschutzorganisationen konnte eine Einigung erzielt werden, die eine teilweise Trockenlegung und Bebauung für Gewerbezwecke und einen neuen Naturpark für die Gemeinde zum Ergebnis hatte. Beim Ankauf unbewertet gebliebenes Land konnte hierdurch bis 2001 lukrativ verkauft und der Fonds hiernach vollständig aufgelöst werden. Für die Investoren ergab sich neben der Rückzahlung des ursprünglichen Eigenkapitals ein Gewinn von 98,4% des bei der North Point Mall investierten Eigenkapitals, bei einer mittleren Investitionsdauer von rd. sechs Jahren.
Auf Fondsebene erfolgten Rückflüsse an die Anleger von insgesamt 174,6% des eingesetzten Eigenkapitals. Über die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer von 4,1 Jahren ergibt sich hierdurch ein Ergebnis vor Steuern von 14,4% p.a. gem. IRR-Methode.

