Fabian Scholl, Auszubildender bei Jamestown
Einblick hinter die Kulissen bei Jamestown: Arbeiten mit kurzen Wegen und viel Austausch
Anlegerservice, Fondsmanagement oder Marketing liegen bei Jamestown dicht beieinander. An der Ausbildung von Fabian Scholl, der seit August 2024 im Unternehmen ist, lässt sich gut erkennen, wie der Alltag in diesen Bereichen aussieht – und wie eng die Teams zusammenarbeiten.
Im Kölner Büro von Jamestown arbeiten rund 50 Menschen. Anlegerservice, Fondsmanagement, Buchhaltung, Marketing, Vertrieb – die Wege zwischen den Bereichen sind kurz. Einer, der viele Abteilungen durchlaufen hat, ist Fabian Scholl. Im August 2024 hat er seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement begonnen.
„Der Einstieg bei Jamestown begann nicht mit Formularen, sondern mit einem Bewerbertag: kleine Gruppen, Aufgaben auf Plakaten, eine gemeinsame Reiseplanung mit Budgetvorgaben und Herausforderungen, die im Team bewältigt werden mussten. Geschäftsführung, Personalabteilung und Ausbilder haben sich persönlich vorgestellt, der Ablauf war strukturiert, die Atmosphäre locker, berichtet Fabian Scholl. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass man mitdenken darf und das auch erwartet wird“, sagt er.
Ausbildung mit vielen Schnittstellen
Eine der spannendsten Stationen ist für ihn das Fondsmanagement. Wenn dort über Objekte in den USA gesprochen wird – über Mietverträge, Umbauten, Vermietungsstände –, sitzt Fabian Scholl in den Video-Calls dabei, hört zu, klärt Zahlen nach, protokolliert. „Man bekommt viel mit, auch wenn man nicht direkt beteiligt ist“, sagt er. „Dadurch versteht man schneller, worum es eigentlich geht.“ Parallel dazu lernt er im Anlegerservice die andere Seite kennen: Was beschäftigt die Anlegerinnen und Anleger? Wie kann man sie effizient unterstützen?
Mit der Zeit hat sich dadurch auch sein Blick auf Immobilien verändert. Wo er früher vor allem einzelne Gebäude gesehen hat, achtet er heute stärker darauf, wer dahintersteht, wie Flächen genutzt werden und wie sich Standorte entwickeln. Sein Lieblingsobjekt ist Ponce City Market, wo aus einem historischen Industrie- und Logistikstandort ein gemischt genutztes, lebendiges Quartier geworden ist.
Ponce City Market wurde 1926 als Versand- und Lagerstandort von Sears, Roebuck & Co. errichtet, einem der großen US-Warenhauskonzerne des 20. Jahrhunderts.
Offene Bereiche schaffen Einblicke
Seit dem Umzug in das neue Bürogebäude prägen offene Bereiche den Arbeitsalltag bei Jamestown. Sie sorgen dafür, dass man selten nur die eigene Perspektive hat: Gespräche kurz vor dem Vertriebsstart des geplanten Fonds „Jamestown Europa“, Abstimmungen mit der Buchhaltung, kurze Absprachen zwischen Marketing und Vertrieb laufen hörbar mit. Für jemanden, der neu ist, bleibt es kaum bei einem einzigen Blickwinkel. Die Rotation durch die Abteilungen orientiert sich daran, wo gerade Bedarf ist – und daran, wo ein zusätzlicher Blick hilfreich ist. Auch das Büro folgt dieser Logik: funktional, offen, mit klarer Gestaltungslinie, die sich in vielen Jamestown-Objekten wiederfindet, wie Fabian Scholl beobachtet.