Der Central Park ist die grüne Lunge der Stadt. Hier trifft Urbanität auf Erholung, nur wenige Schritte von Midtowns dynamischem Büromarkt entfernt
Inside USA: New York meldet sich zurück
New York ist zurück. Die Stadt, die während der Corona-Pandemie zeitweise wie ausgebremst wirkte, erlebt 2025 eine spürbare Renaissance, sowohl wirtschaftlich und touristisch als auch städtebaulich. Wer heute über Immobilieninvestitionen in den USA spricht, kommt an der Metropole nicht mehr vorbei. Büromärkte ziehen wieder an, der Tourismus floriert, neue Projekte setzen architektonische und wirtschaftliche Impulse. Und auch internationale Investorinnen und Investoren kehren zurück. „Wir sehen überall wieder massive Mietnachfrage im Bürosegment, und das erste Quartal dieses Jahres war das stärkste seit 2019.“, sagt Jamestown-Geschäftsführer Fabian Spindler.

Wiederbelebung nach dem Einbruch
Während viele andere Städte noch mit strukturellen Nachwirkungen kämpfen, zeigen die wichtigsten Kennzahlen in New York wieder nach oben. Marktberichten zufolge verzeichneten besonders Objekte in Midtown und Lower Manhattan zuletzt wieder stabile Flächennachfragen. Gleichzeitig sind die Kaufpreise im Gewerbesektor deutlich gefallen, in manchen Lagen sogar um bis zu 50 Prozent. Das eröffnet neue Spielräume, auch für Umnutzungen.
„Durch die deutlich gesunkenen Einstiegspreise eröffnen sich inzwischen wieder wirtschaftlich tragfähige Wohnkonzepte, auch in Lagen, in denen das früher kaum darstellbar war“, sagt Fabian Spindler. In New York gewinnen derzeit zahlreiche Umnutzungsprojekte an Dynamik. Bürogebäude werden zu Wohnhäusern oder gemischt genutzten Quartieren umgebaut, auch weil sich das Nutzungsverhalten in der Stadt spürbar verändert hat.
Frequenz statt Leerstand
Dabei profitiert nicht nur der Büromarkt. Auch der Einzelhandel erlebt in gut angebundenen Lagen eine neue Phase des Aufschwungs. Ein Grund dafür: Immer mehr Unternehmen holen ihre Beschäftigten zurück ins Büro, häufig an fünf Tagen pro Woche. Das belebt Cafés, Restaurants und Geschäfte im Umfeld deutlich.
„Wenn mehr Menschen wieder regelmäßig ins Büro kommen, füllen sich auch Restaurants und Läden im direkten Umfeld. Das bringt ganze Viertel zurück ins Leben“, so Fabian Spindler weiter. Besonders gut zu beobachten sei das derzeit rund um den Bryant Park und im Süden von Midtown.

One Times Square - eines der bekanntesten Gebäude der Stadt und weltweite Bühne zum Jahreswechsel
Kapital kehrt zurück
Die positive Marktentwicklung bleibt auch international nicht unbemerkt. Investorinnen und Investoren aus dem Nahen Osten und aus Europa prüfen wieder gezielt Einstiegsmöglichkeiten in Manhattan. Auch US-Investmentgesellschaften wie Blackstone zeigen wieder Interesse an prominenten Objekten in New York. Die gestiegene Attraktivität liegt nicht zuletzt in der Kombination aus gesunkenen Einstiegspreisen und wachsender Nachfrage.
„Internationale Investorinnen und Investoren kehren zurück, sie sehen Chancen, die vor allem durch attraktive Bewertungen und stabile Nachfrage entstehen“, so Fabian Spindler.
One Times Square als Symbol für den Neustart
Für Jamestown ist New York nicht nur ein etablierter Markt, sondern ein Ort, an dem sich Zukunft aktiv gestalten lässt. Mit One Times Square modernisiert Jamestown derzeit ein Objekt, das wie kaum ein anderes für eine neue Phase der Stadt steht: Rund 500 Millionen US-Dollar fließen in die umfassende Revitalisierung des ikonischen Gebäudes, bekannt als Kulisse des berühmten Ball Drop an Silvester.
Das Hochhaus wird aktuell in ein modernes Besuchererlebniszentrum mit Aussichtsplattform, interaktiven Ausstellungen und Veranstaltungsflächen umgewandelt. Die Eröffnung ist für Herbst 2025 geplant. Schon jetzt zeigt das Projekt, wie aus einem Symbol der Vergangenheit ein Ort der Begegnung und Inspiration für die Zukunft werden kann.
„Mit One Times Square schaffen wir einen Anziehungspunkt, der Tag für Tag sichtbar macht, was New York ausmacht: Energie, Wandel und globale Strahlkraft“, schwärmt Fabian Spindler.