Das historische Gebäudeensemble "Oranienburger Straße 4-5" am Hackeschen Markt in Berlin.
Ein historisches Gebäudeensemble in Berlin-Mitte markiert das erste Investment des Fonds Jamestown Europa. Mit seiner Lage, gemischten Nutzungsarten und Substanz steht es exemplarisch für den Ansatz des neuen Fonds.
Das Gebäudeensemble an der Oranienburger Straße 4-5 in Berlin ist das erste Investitionsobjekt des neuen Europafonds von Jamestown. Die Immobilie bietet eine stabile Mischung aus Wohnen, Büro, Einzelhandel und Gastronomie und fügt sich mit ihrem historischen Bestand in das Umfeld am Hackeschen Markt ein.
Das Objekt in Berlin vereint viele Anforderungen von Jamestown für eine Investition in Europa: eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel und Gastronomie, die am Standort funktioniert und langfristig Entwicklungspotenzial bietet. Genau diese Qualitäten passen zur Strategie des neuen Fonds, der auf langfristige Weiterentwicklung mit Augenmaß setzt.
Das historische Gebäudeensemble "Oranienburger Straße 4-5" am Hackeschen Markt in Berlin.
Die sechs Gebäude stammen aus der Gründerzeit und folgen der klassischen Berliner Gliederung in Vorder- und Hinterhaus. Auf einem 1.763 Quadratmeter großen Grundstück stehen 3.947 Quadratmeter Mietfläche zur Verfügung, davon sind derzeit 95 Prozent vermietet. Die historische Struktur ist erhalten, gleichzeitig sind die Flächen modernisiert und flexibel nutzbar.
Die Flächen verteilen sich auf 2.105 Quadratmeter Büro, 843 Quadratmeter Gastronomie und Einzelhandel sowie 15 Wohnungen. Die eher kleineren Flächenzuschnitte der Büroeinheiten von 100 qm bis 200 qm werden im Berliner Markt stark nachgefragt.
Auch wenn das Gebäude bereits gut vermietet ist, soll es im Detail weiterentwickelt werden. Jamestown plant kleinere Maßnahmen wie die Neugestaltung des Innenhofs, ein durchdachtes Farb- und Beschilderungskonzept sowie einen überarbeiteten digitalen Auftritt. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Identität des Standorts zu stärken. Für Jamestown ist das mehr als Feinschliff: Durch Weiterdenken soll die Investition den Standort weiter stärken und bereits vorhandene Qualitäten sichtbarer machen.
Der Standort liegt im unmittelbaren Einzugsbereich der Hackeschen Höfe, der Museumsinsel und zahlreicher gastronomischer und kultureller Angebote. Das Quartier verbindet dichte historische Bebauung mit modernisierten Altbauten und stark frequentierten Erdgeschosszonen.
Für die Wohnnutzung sind die Voraussetzungen besonders attraktiv: Alle Wohnungen verfügen über einen unverbaubaren Blick auf den historischen jüdischen Friedhof, der wie ein ruhiger Gegenpol zur lebendigen Umgebung wirkt. Parks und Grünflächen in fußläufiger Nähe ergänzen das Angebot.
Die Vermietung verteilt sich auf 29 Parteien. Etwa 54 Prozent der Flächen sind Büros, 21 Prozent entfallen auf Gastronomie und Einzelhandel, 25 Prozent auf Wohnen. Die Wohnflächen sind vollständig vermietet, die Gewerbeflächen zeigen eine breite Streuung von 83 bis 376 Quadratmetern.
Zu den größten Mietern zählen ein Beratungsunternehmen für Softwarearchitektur und ein Grillrestaurant, die jeweils gut elf Prozent der Gesamtmietfläche nutzen. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Gewerbemietverträge liegt bei 5,2 Jahren; viele Mieter verfügen über Verlängerungsoptionen.
Da ein Großteil der Gewerbemieten unter dem aktuellen Marktniveau liegt, bestehen bei Neuvermietungen Spielräume für marktgerechte Anpassungen, so dass hierdurch der Nettomietüberschuss des Objekts über die Halteauer gesteigert werden kann. Mit Blick auf Lage, Struktur und Potenzial steht das Objekt in der Oranienburger Straße exemplarisch für den Investitionsansatz von Jamestown Europa und für die Überzeugung, dass sich Qualität langfristig auszahlt.
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