Seit dem Jahr 2018 bewirtschaftet Jamestown den ehemaligen Industriekomplex.
Schinkel District zeigt, wie sich ein ehemaliges Gewerbegebiet zu einem lebendigen Standort für Unternehmen, Kreative und Gastronomie entwickeln kann. Jamestown bewirtschaftet zwei unmittelbar benachbarte Objekte und begleitet die städtische Entwicklung im Rahmen des Entwicklungsgebiets „Schinkelkwartier“.
Das Schinkel-Portfolio von Jamestown besteht aus zwei direkt benachbarten Immobilien in einem der spannendsten Entwicklungsgebiete Amsterdams. Der Standort liegt etwa 15 Minuten von der Innenstadt und rund 10 Minuten vom Flughafen Schiphol entfernt. Er ist Teil des städtischen Entwicklungsgebiets „Schinkelkwartier“, wo die Stadt Amsterdam bis 2030 ein attraktives, gemischt genutztes Quartier ausbauen will. Das Portfolio liegt mitten in einem Gebiet, das von der Stadt ausdrücklich für die Umwandlung ehemals industriell geprägter Flächen vorgesehen ist.
Seit dem Jahr 2018 bewirtschaftet Jamestown den ehemaligen Industriekomplex.
Herzstück des Portfolios ist die A-Factorij an der Pilotenstraat 35–45. Das Gebäude wurde 1955 als Fahrradfabrik errichtet und 2002 zu einem kreativen Bürostandort umgebaut. Heute umfasst es knapp 12.000 Quadratmeter und gilt als Anker für das Quartier, weil hier die industrielle Vergangenheit, die heutige Mischnutzung und die Lage am Wasser zusammenkommen. Jamestown bewirtschaftet die Immobilie seit dem Jahr 2018. Im Gebäude haben neben Jamestown Europe auch internationale und niederländische Unternehmen ihren Sitz, die das kreative Profil des Standorts prägen.
Der zweite Baustein des Schinkel-Portfolios liegt an der Helicopterstraat. Dabei handelt es sich um eine Gruppe moderner Bürogebäude, die zwischen 2010 und 2015 fertiggestellt wurden und zusammen 6.230 Quadratmeter Büro- und Erdgeschossflächen bieten. Ergänzt wird dies durch die sogenannte Nijkerk Addition: vier niedriggeschossige Einheiten mit zusammen 1.170 Quadratmetern und bewusst industriellem Charakter.
Zahlreiche Plätze im Schinkel-Portfolio laden zum Verweilen ein.
Die aktuelle Belegung macht deutlich, wohin sich das Areal entwickelt: New Balance verlegt seine EMEA-Zentrale (Europe, Middle East, Africa) in die A-Factorij, dazu kommen Kommunikations- und Digitalagenturen wie Newslab und Storyteq, Energie- und Klimaspezialisten wie Sunrock sowie lokale Anbieter und Gastronomie wie beispielsweise Bennies Restaurant. Weitere Akteure wie Spirited Union Distillery, Steans Beans oder Bar- und Freizeitkonzepte aus dem Umfeld stärken die Erdgeschosszone und sorgen für zusätzliche Frequenz.
Die Entwicklung zeigt, dass das Konzept für den Standort aufgegangen ist. Internationale Marken, kreative Unternehmen, kleine Produktion und Gastronomie ergänzen sich hier so, dass ein lebendiges, industriell geprägtes Quartier entstanden ist, in dem gern gearbeitet, produziert und gegessen wird.
Jamestown nutzt das bestehende Gefüge aus Höfen, Wasserlage und Erdgeschossnutzungen und bespielt es mit Events, Pop-up-Formaten, Gastronomieangeboten und kleineren Kunstflächen, wie etwa die Kleine Gallery an der Vliegtuigstraat. Damit wird aus einem Büro- und Gewerbestandort ein Treffpunkt, an dem sich Mieterinnen und Mieter begegnen können und der auch für externe Besucherinnen und Besucher attraktiv ist.
Die Stadt Amsterdam verfolgt im Schinkelquartier das Ziel, ein gemischt genutztes, urbanes Gebiet mit neuen Arbeitsplätzen und Angeboten zu schaffen. Die Umwandlung ehemals gewerblicher Flächen in flexible Büro-, Produktions- und Erdgeschossnutzungen ist ausdrücklich Teil dieser Strategie. Das Schinkel-Portfolio liegt genau in diesem Entwicklungsraum und profitiert damit von der infrastrukturellen und städtebaulichen Aufwertung, die die Stadt für das Gebiet vorsieht.