Lifestyle / Kultur
05 Oktober 2023

Halloween in den USA: Karneval im Herbst

Jedes Jahr am 31. Oktober ziehen in den USA zahlreiche Kinder von Tür zu Tür und bitten um Süßigkeiten, denn es ist Halloween. Auch für viele Erwachsene gehört das Fest zu den Höhepunkten im Herbst. Jamestown feiert selbstverständlich mit.

Stoffgespenster, Plastikskelette und künstliche Spinnweben: Schon viele Wochen vor Halloween werden Häuser, Wohnungen und Vorgärten in den USA schauerlich geschmückt. Was dabei ebenfalls nicht fehlen darf: Die Kürbisse, die ausgehöhlt, mit gruseligen Gesichtern verziert und dann mit Kerzen oder elektrischen Lichtern zum Leuchten gebracht werden.

Auch in Deutschland findet das Fest am Vorabend von Allerheiligen zunehmend mehr Anhänger. So enthusiastisch und aufwendig wie in den USA wird es hierzulande aber bei Weitem nicht gefeiert. Neben dem „Trick or Treating“, bei dem verkleidete Kinder um die Häuser ziehen und nach Süßigkeiten fragen, gibt es in den USA auch zahlreiche Halloween-Partys und -Paraden sowie Wettbewerbe rund um das gruseligste Kostüm und den am unheimlichsten dekorierten Garten. Für viele Amerikaner gehört Halloween damit – neben Weihnachten und Thanksgiving – zu den wichtigsten Festen des Jahres.

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Halloween-Feierlichkeiten bei Buckhead Village: Zwei „Skelette“ genießen die Nachmittagssonne.

Abwehr von bösen Geistern

Der historische Ursprung von Halloween konnte bisher nicht sicher nachgewiesen werden. Der Legende nach geht es aber auf ein altes keltisch-angelsächsisches Fest zu Ehren des Totengottes „Samhain“ zurück.

Die alten Kelten glaubten, dass in jener Nacht vor Allerheiligen die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und dem Reich der Toten besonders schmal wird. Sowohl guten als auch bösen Geistern sei es dann leicht möglich, von einer Welt in die andere zu gelangen. Die Kelten gedachten daher besonders in dieser Nacht ihrer Vorfahren und luden deren Geister nach Hause ein. Um jedoch die bösen Geister fern zu halten, trugen die Kelten furchteinflößende Masken und Kostüme. Sollte nun ein böser Geist kommen, würde er die Verkleideten als seinesgleichen erkennen und sie in Frieden lassen.

Ursprünglich vor allem in Irland gefeiert, brachten irische Auswanderer den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA. Aufgrund seiner Attraktivität übernahmen ihn bald die Kinder anderer Einwanderer. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und Thanksgiving zu einem der wichtigsten Feste in den USA.

Der Brauch, Kürbisse zu Halloween aufzustellen, stammt ebenfalls aus Irland. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Als ihn eines Tages der Teufel holen wollte, fing Jack ihn durch eine List ein. Er wollte ihn nur freilassen, wenn der Teufel ihm im Gegenzug verspräche, Jacks Seele bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.

Nachdem Jack viele Jahre später starb, bat er im Himmel um Einlass. Da er in seinem Leben aber kein rechtschaffener Mann gewesen war, wurde er abgewiesen und zu den Höllentoren geschickt. Doch auch dort wurde er abgewiesen, da sich der Teufel an sein Versprechen hielt, niemals Jacks Seele zu holen. Der Teufel schickte ihn fort, und so war Jack gezwungen, in der ewigen Finsternis zu wandern. Aus Mitleid schenkte der Teufel Jack eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung mitgenommen hatte. Der Sage nach wandelt seither seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit. Die glühenden Kürbisse sollen an Jack Oldfield erinnern und werden deshalb in den USA auch als Jack O’Lanterns bezeichnet.

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Kürbis als Horror-Clown: Im Chelsea Market können Besucher alljährlich gruselig verzierte Kürbisse bestaunen

Halloween bei Jamestown

Auch bei Jamestown wird Halloween natürlich groß geschrieben – und an gleich mehreren Standorten ausgiebig gefeiert. Die größten Feierlichkeiten finden alljährlich bei unserem Objekt Chelsea Market statt: In dem gemischt genutzten Gebäude mit Food Hall, Geschäften und Büros lädt Jamestown nicht nur zum klassischen Trick or Treating ein. Schon einige Tage vor dem 31. Oktober können die Besucher den Profis beim Kürbisschnitzen zuschauen, selbst gruselige Deko basteln, mit ihren vierbeinigen Freunden an einem Hunde-Kostüm-Wettbewerb teilnehmen oder einfach nur das herbstliche kulinarische Angebot und Live-Musik genießen. Am Standort Ponce City Market in Atlanta wiederum lädt Jamestown im Skyline Park auf dem Dach des Gebäudes zu einer riesigen Familienfeier ein. Und auch in Buckhead Village in Atlanta finden Halloween-Events statt: von Trick or Treating über Kostümwettbewerbe bis hin zu Open-Air-Filmvorführungen von Grusel-Klassikern.

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