One Times Square Schauplatz der America250-Feierlichkeiten
Was verbindet Rockefeller, Elvis Presley, Taylor Swift und die Skyline von New York? Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Zum 250. Geburtstag der USA werfen wir einen Blick auf ein Land, das seit jeher seinen eigenen Weg geht – und auf einen Ort, an dem Amerika sein erstes Vierteljahrtausend gefeiert hat: (das Jamestown-Objekt) One Times Square in New York.
Am 4. Juli 2026 feierten die USA ihren 250. Geburtstag. Historisch betrachtet ist das ein Wimpernschlag. Und doch reichte den Vereinigten Staaten ein Vierteljahrtausend, um von 13 Kolonien zur größten Volkswirtschaft der Welt aufzusteigen. Heute erwirtschaften die USA mit 31,82 Billionen US-Dollar das höchste Bruttoinlandsprodukt der Welt. Der US-Dollar ist Leitwährung des internationalen Finanzsystems. US-Unternehmen dominieren zahlreiche Zukunftsbranchen von Software und Halbleitern über Biotechnologie bis hin zur künstlichen Intelligenz. Kaum ein anderes Land hat die globale wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 250 Jahre so nachhaltig geprägt. Nicht geradlinig. Nicht ohne Krisen und Rückschläge. Aber mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit: Menschen hervorzubringen, die größer dachten als ihre Zeit. Und ihnen den Raum zu geben, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.
One Times Square Schauplatz der America250-Feierlichkeiten
Beginnen wir – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – mit John D. Rockefeller. Er erkannte das Potenzial des Erdöls, lange bevor daraus der Motor einer industrialisierten Welt wurde. Oder Thomas Edison. Er erfand nicht nur die Glühbirne. Vielmehr schuf er mit Kraftwerken und Stromnetzen die Grundlage für die Elektrifizierung eines ganzen Landes. Henry Ford machte das Automobil mithilfe der Fließbandproduktion zum Fortbewegungsmittel für Millionen Menschen. Estée Lauder entwickelte aus vier Hautpflegeprodukten dank innovativer Vertriebsideen eine der erfolgreichsten Kosmetikmarken der Welt. Und Bill Gates verfolgte beharrlich seine Vision von einem Computer auf jedem Schreibtisch, als Rechner noch ganze Räume füllten. Zwischen Rockefeller und Gates liegen mehr als 100 Jahre. Öl, Elektrizität, Mobilität, Konsumgüter und Software könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch erzählen sie dieselbe Geschichte.
Natürlich, Europa blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, in der alter Adel und gekrönte Häupter nach wie vor eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Aber deshalb sind sie für die USA nicht zwingend Vorbilder. Dort kreiert man eine gesellschaftliche Elite mal eben in Eigenregie. Etwa mit Elvis Presley, dem King of Rock ’n’ Roll, dem später Madonna als Queen of Pop nachfolgen sollte. Die Kardashians wiederum stiegen mit ihrer Reality-TV-Serie zum schillernden Prominenten-Adel Amerikas auf. Und auch die Messlatte für royale Eheschließungen liegt seit der Prunkhochzeit von Taylor Swift und Travis Kelce im Madison Square Garden um einiges höher. Das ist weit mehr als Popkultur. Es ist Ausdruck eines Landes, das sich seit seiner Gründung nicht an den Maßstäben anderer orientiert.
Das gilt auch für die Architektur. Hier dokumentiert sich die Geschichte Amerikas in Stahl und Glas. Technisch begann das Hochhauszeitalter mit dem Home Insurance Building im Jahr 1885 in Chicago. Aber letztlich war es New York, das den Wolkenkratzer zum Symbol einer Nation machte. Ein besonderer Ort dieser Geschichte ist One Times Square, Bestandteil des Jamestown-Portfolios. Seit Jahrzehnten richtet sich der Blick der Welt an Silvester auf das Gebäude und den berühmten Ball Drop. Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit wurde One Times Square zum Schauplatz der America250-Feierlichkeiten. Bereits zum Jahreswechsel hatte ein zusätzlicher Ball Drop den Auftakt des Jubiläumsjahres markiert. Am 3. Juli 2026 folgte schließlich der historische Höhepunkt: Erstmals außerhalb eines Silvesterabends wurde der ikonische Ball in den Farben Rot, Weiß und Blau achtmal abgesenkt – jeweils für eine der amerikanischen Zeitzonen – und läutete so den Independence Day ein. Wir freuen uns, dass Jamestown gemeinsam mit America250 dieses Jubiläum an einem Ort sichtbar machen durfte, der wie kaum ein anderer für die Geschichte New Yorks steht und sich zugleich kontinuierlich weiterentwickelt. Denn genau das zeichnet Amerika seit 250 Jahren aus: den Mut, Bestehendes immer wieder neu zu denken.
250 Jahre amerikanischen Unabhängigkeit
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